„Ich war kein Rabbiner“: US-Schwimmstar Spitz zu München ’72

Der ehemalige Weltklasse-Schwimmer Mark Spitz hat den Umgang mit der deutschen Nazi-Vergangenheit bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München kritisiert. Als jüdischer Sportler sei er in der Folge selbst in die Rolle eines Sprechers gedrängt worden, auf die er als 22-Jähriger nicht vorbereitet gewesen war. Dass eine Woche nach dem Start der Spiele mit dem Attentat vom 5. und 6. September ein solch gravierender Einschnitt in die olympische Geschichte erfolgte, der bis heute Bestand hat, habe niemand ahnen können.